+ + + S P I E L B E R I C H T E   2 0 1 6 | 2 0 1 7 + + +

2 4 .   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A   2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

SV Pastow - TSV Bützow 1952   |   1:0 (0:0)   |   01.04.2017   14:00 Uhr 

 

Torfolge:

 

1:0 (93.)

 

Fußball kann so brutal sein. Das bekam nun auch der TSV Bützow in der Verbandsliga zu spüren, der beim SV Pastow einen Zähler quasi schon im Gepäck hatte, doch in der 92. Minute für eine Nachlässigkeit mit dem 0:1 bestraft wurde. In der Tabelle rutschten die Warnowstädter durch die dritte Saisonniederlage auf Rang vier ab.

 

Dabei begann die Partie aus Bützower Sicht verheißungsvoll. In der ersten halben Stunde hatten sie den Gegner komplett im Griff. „Dass es keine Flut an Torchancen geben wird, war uns klar. Trotzdem waren einige Möglichkeiten da“, sagt Bützows Trainer Helge Marquardt. Pastow stand wie erwartet defensiv sehr kompakt, gab dem TSV nur wenig Raum auf dem kleinen Kunstrasenplatz. Die Gäste wurden zum Ende der ersten Hälfte immer ungeduldiger, was zur Folge hatte, dass sie in der zweiten Halbzeit völlig den Faden verloren. „Vor allem durch mangelnde Bewegung und eine zu hohe Anzahl an Fehlpässen. Auch die abgewehrten Bälle von Pastow, die wir in der ersten Halbzeit nahezu alle bekommen haben, haben wir uns nicht mehr erkämpft und sind damit pausenlos unseren Fehlern hinterhergelaufen“, bemängelt Marquardt. In der Nachspielzeit tauchten die Pastower dann einmal vor dem Bützower Tor auf und schoben zum umjubelten Siegtreffer ein. „Dass so ein Anti-Fußball auch noch belohnt wird, ist unglaublich. Ich weiß bis heute nicht, wie wir das Spiel verlieren konnten. Pastow hat den Ball nur hinten rausgebolzt, ist nicht mal hinterher gelaufen“, sagt Bützows Kapitän Tony Lübke. Er weiß aber auch, dass sich seine Mannschaft an die eigene Nase fassen muss, denn sie hat es nicht geschafft, die Spielweise des Gegners anzunehmen und sich entscheidend durchzusetzen. Am Ende zählen im Fußball die Tore, und davon hat der SV Pastow eins mehr gemacht als der TSV. 

 

TSV Bützow: Paul Junge – Tommy Bladek, Hannes Hojenski, Maximiliano Oliveira, Paul Puskeiler, Philipp Schönbrunn, Danny Koop (81. Paul Schirmer), Roberto Hampel (61. Anderson Costa Camelo), Sebastian Synwoldt, Tony Lübke, Felix Moritz

 

2 3 .   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A   2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

TSV Bützow 1952 - FC Pommern Stralsund   |   1:0 (1:0)   |   18.03.2017   14:00 Uhr 

 

Torfolge:

 

1:0 (23.) Felix Engert

 

Nicht schön, aber erfolgreich, so lässt sich der knappe 1:0-Heimerfolg des TSV Bützow in der Fußball-Verbandsliga gegen Schlusslicht FC Pommern Stralsund kurz und knapp zusammen fassen. 

 

„Wenn du oben stehst, hast du auch mal ein bisschen Glück. Man darf auch mal ein schlechtes Spiel machen, das muss man der Mannschaft eingestehen“, sagt Bützows Trainer Helge Marquardt. Insofern waren das einzig Gute am Stralsund-Spiel die drei Punkte. Die Freude darüber hielt sich bei den Bützowern aber merklich in Grenzen, weil sie wohl selber begriffen, dass sie aktuell ihrer Form aus der Hinrunde hinterherlaufen. „Wir haben über 90 Minuten nicht so richtig zu unserem Spiel gefunden, haben aber dann angefangen, in der zweiten Halbzeit den Kampf anzunehmen. Stralsund ist eine kämpferisch sehr gute Truppe, die uns das Leben schwer gemacht hat. Im Endeffekt gab es einige Torchancen, wo wir den Deckel hätten drauf machen können, dann wäre es bis zum Schluss nicht ganz so spannend gewesen“, sagt Helge Marquardt.

Aber warum tut sich seine Mannschaft im Moment so schwer? Marquardt hat dafür eine einfache Erklärung: „Unser Spiel und auch die Erwartung des Gegners ist anders geworden. Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, das Spiel machen zu wollen und auch zu müssen, weil wir in viele Spiele jetzt als Favorit reingehen. Das ist das, was uns ein bisschen schwerer fällt. Ich habe das Gefühl, dass das einige doch sehr hemmt.“ Davon profitierte auch der FC Pommern Stralsund, der zwar defensiv kompakt agierte, aber auch immer wieder versuchte, Nadelstiche zu setzen. Über ein Gegentor hätten sich die Bützower in beiden Halbzeiten nicht beschweren können. Und der TSV? Dem gelang nach vorne wenig. Nur in der 23. Minute spielte er sich schön durch und Felix Moritz legte Felix Engert den Siegtreffer auf. „Wir wollen alle technisch unheimlich glänzen, gehen aber nicht mehr auf Abschlüsse. Das ist das, was uns zur Zeit total fehlt. Wir spielen, spielen, spielen und erarbeiten und trotzdem wenig Torchancen. Das ist eine Geschichte, die irgendwann anfängt, zu mürben, was aber auch normal ist. Die Ansprüche von uns selber sind gestiegen und deshalb haben wir eine kleine Blockade drin, was die Leichtigkeit betrifft“, sagt Helge Marquardt. Dennoch, der TSV sammelte drei weitere Punkte und rückte dadurch wieder auf Platz zwei vor. Am kommenden Sonnabend, 14 Uhr, empfangen die Bützower den Rostocker FC zum Nachholspiel.

 

TSV Bützow: Paul Junge – Tommy Bladek, Hannes Hojenski, Maximiliano Oliveira (78. Roberto Hampel), Paul Puskeiler, Paul Schirmer (66. Philipp Schönbrunn), Danny Koop, Marcel Papenhagen (58. Anderson Costa Camelo), Tony Lübke, Felix Moritz, Felix Engert

 

2 2 .   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A   2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

1. FC Neubrandenburg - TSV Bützow 1952   |   0:2 (0:0)   |   11.03.2017   14:00 Uhr 

 

Torfolge:

 

0:1 (88.) Felix Moritz

0:2 (89.) Felix Engert

 

 

Dank zweier später Tore feierte Fußball-Verbandsligist TSV Bützow am Sonnabend beim 1. FC Neubrandenburg einen 2:0-Erfolg und zeigte sich dabei von der Ueckermünde-Niederlage gut erholt. 

 

„Unter dem Strich war es ein verdienter Sieg. Es war eine andere Körpersprache zu

erkennen. Man hat gemerkt, dass die Spieler auch bis zur letzten Minute den Sieg haben wollten. Auch von diesem Gesichtspunkt war es eine gute Reaktion von uns“, sagt Bützows Trainer Helge Marquardt.

Wenngleich die Tabellenkonstellation deutlich für den TSV sprach, war schon von Anfang an klar, dass es ein Geduldspiel wird. Der Neubrandenburger Rasen war in keinem guten Zustand und spielte den Gastgebern eher in die Karten als den Bützowern. Der 1. FCN war auf Konter aus, das war an der defensiven Grundausrichtung zu erkennen. „Ich denke, dass wir trotz der schwierigen Platzbedingungen versucht haben, spielerische Lösungen zu finden. Leider wurde das durch eine robuste Spielart vom Gegner unterbunden“, sagt Marquardt. Die Folge waren zahlreiche Spielunterbrechungen, sodass überhaupt kein Spielfluss zustande kam. Schiedsrichterin Diana Räder-Krause zückte am Ende zehn gelbe Karten, bewies dabei nicht immer ein glückliches Händchen. So erhitzten sich immer wieder die Gemüter auf beiden Seiten, die Zweikämpfe wurden keineswegs zimperlicher. Schön anzugucken war das Spiel deshalb nicht.

Als sich dann eine Nullnummer anbahnte, wurde der eingewechselte Paul Schirmer im Strafraum von den Beinen geholt. Räder-Krause blieb keine andere Wahl und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Felix Moritz übernahm die Verantwortung und netzte sicher zum umjubelten 1:0 ein (87.). Neubrandenburg war nun gefragt und leistete sich gleich wieder einen Schnitzer. Beim versuch, den Ball nach vorne zu schlagen, wurde Sebastian Synwoldt angeschossen, der dann Felix Engert bediente. Der Angreifer drang auf halblinks in den Strafraum ein und schob den Ball ins lange Eck (88.). „Wir hatten einige Möglichkeiten, das Spiel schon vorher in die richtige Bahn zu lenken“, hätte sich Helge Marquardt das Zittern bis zum Schluss gerne erspart. Dafür lobt er die eigene Defensive: „Wir hatten nicht viele brenzlige Situationen gegen uns, jeweils nur eine pro Halbzeit. Mehr war von Neubrandenburg nicht zu sehen.“In der Tabelle rückten die Bützower auf Platz drei vor und erwarten am kommenden Sonnabend den Tabellenletzten, FC Pommern Stralsund. 

 

TSV Bützow: Gordon Krüger – Tommy Bladek, Maximiliano Oliveira, Felix Moritz, Paul Puskeiler, Sebastian Synwoldt, Philipp Schönbrunn, Danny Koop, Felix Engert, Marcel Papenhagen (72. Anderson Costa Camelo), Robert Grabowski (77. Paul Schirmer)

 

 

2 1 .   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A   2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

TSV Bützow 1952 - FSV Einheit Ueckermünde   |    1:3 (1:1)   |   04.03.2017  14:00 Uhr 

 

Torfolge:

 

0:1 (16.) 

1:1 (40.) Robert Grabowski

1:2 (76.)

1:3 (90.)

 

besonderes Vorkommnis: rote Karte für Ueckermünde in der 89. Spielminute wegen groben Foulspiels

 

Nach bislang acht ungeschlagenen Heimspielen im „Wohnzimmer“ auf dem Sportplatz am Wall musste der TSV Bützow im Heimspiel gegen den FSV Einheit Ueckermünde auf den Vierburgsportplatz ausweichen und kassierte prompt eine 1:3-Pleite. 

 

Mit dem wetterbedingten „Umzug“ konnten oder wollten sich die Verbandsliga-Kicker von Anfang an nicht anfreunden, denn dort waren kämpferische Tugenden gefragt, weil der bestens präparierte Untergrund den spielerischen Anforderungen der Bützower nicht genügte. Doch Zweikämpfe gewinnen, das hatten sich die Ueckermünder auf die Fahnen geschrieben, denn genau das war am Sonnabend das richtige Mittel, um den TSV zu knacken. Dabei hatte Bützows Trainer, Helge Marquardt, seine Mannschaft genau darauf vorbereitet. Doch alle mahnenden Worte halfen nichts, die Warnowstädter agierten völlig kopf- und leblos. Allein die Körpersprache wirkte nicht so, als wenn die Bützower selbst an einen Sieg geglaubt hätten. Das ist gar nicht zu verstehen nach den bisherigen Erfolgen, schließlich müsste die Brust stolzgeschwellt und breit sein. Aber das war sie nicht. Ueckermünde erkannte das und witterte seine Chance. Im Mittelfeld konnten die Gäste schalten und walten, wie sie wollten, die TSV-Spieler liefen irgendwo anders herum. So führte ein Tempogegenstoß über die linke Seite zum frühen 1:0 des FSV (16.). Die Bützower waren dadurch gezwungen, eine Reaktion zu zeigen, die aber nur in Ansätzen zu erkennen war. Aus dem Spiel heraus kam von den Gastgebern nicht viel, dafür sorgten sie immerhin nach Standardsituationen für Gefahr. Ob Eckball oder Freistoß, der Ball segelte mehrmals gefährlich vor das Ueckermünder Tor, nur ins Netz wollte er nicht. In der 40. Minute folgte dann der einzige Lichtblick in Hälfte eins, als Robert Grabowski eine zu kurze Kopfballrückgabe über den FSV-Torwart ins Tor spitzelte. „Das einzig Positive an der ersten Hälfte war, dass wir noch den Ausgleich geschossen haben“, sagt Helge Marquardt. Ansonsten erkannte er seine Mannschaft kaum wieder.

Das änderte sich auch im zweiten Abschnitt kaum. Lediglich in der ersten Viertelstunde nach der Pause sendeten die Bützower so etwas wie ein Lebenszeichen, doch die Offensivbemühungen ebbten schnell wieder ab. Und so kam es an diesem „gebrauchten Tag“ für den TSV, wie es kommen musste. Ueckermünde erzielte in der 76. Minute das 2:1 und belohnte sich für einen couragierten Auftritt. Als der Gäste-Towart dann kurz vor Schluss noch einen Kopfball von Robert Grabowski aus dem Winkel kratzte (es war die einzige Bützower Chance in der zweiten Halbzeit), war klar, dass die Hausherren es nicht verdient hatten, aus diesem Spiel einen Punkt mitzunehmen. Stattdessen setzten die Gäste in der Schlussminute den Schlusspunkt, als Tim Beyer einen Foulstrafstoß versenkte. „Das wirft uns nicht um. Niederlagen gehören auch dazu“, fasst sich Helge Marquardt kurz, der mit seiner Elf am kommenden Sonnabend in Neubrandenburg gastiert und die es dort wieder viel besser machen kann.

 

TSV Bützow: Paul Junge – Tommy Bladek, Hannes Hojenski, Felix Moritz, Paul Puskeiler, Danny Koop (79. Maik Wießmann), Sebastian Synwoldt (68. Maximiliano Oliveira), Roberto Hampel (68. Jonas Koszinski), Felix Engert, Tony Lübke, Robert Grabowski

 

2 0 .   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A   2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

SV 90 Görmin - TSV Bützow 1952   |   2:7 (0:5)   |   25.02.2017   14:00 Uhr 

 

Torfolge:

 

0:1 (13.) Felix Engert

0:2 (19.) Robert Grabowski

0:3 (23.) Sebastian Synwoldt

0:4 (36.) Philipp Schönbrunn

0:5 (40.) Felix Engert

1:5 (55.)

1:6 (63.) Robert Grabowski

2:6 (81.) 

2:7 (83.) Robert Grabowski

 

bes. Vorkommnis: Tony Lübke verschießt einen Foulelftmeter in der 8. Minute

 

Fußball-Verbandsligist TSV Bützow setzte in seinem ersten Punktspiel in diesem Jahr gleich ein Achtungszeichen und zeigte, dass er während der Winterpause nicht viel verlernt hat. Beim Mitaufsteiger SV 90 Görmin siegten die Warnowstädter nach einer überragenden ersten Hälfte mit 7:2 (5:0). 

 

Dabei hatten sich die Bützower auf ein enges und hart umkämpftes Spiel eingestellt, zumal sie nicht in Bestbesetzung beim sonst so heimstarken SV 90 Görmin antreten konnten. „Die Vorzeichen standen nicht gerade sehr günstig. Wir sind mit großen Personalproblemen und angeschlagenen Spielern da hingefahren“, sagt TSV-Trainer Helge Marquardt.

Doch als wenn nichts gewesen wäre, präsentierte sich die umgebaute Startelf so, als würde sie jedes Wochenende miteinander harmonieren. Die Bützower ließen den Ball flüssig durch die eigenen Reihen laufen und den Gegner kaum an den Ball kommen. Görmin lief über weite Strecken nur hinterher und musste mit ansehen, wie sich die Gäste vor 222 Zuschauern in einen Rausch spielten. Bützows Kapitän Tony Lübke hätte seine Mannschaft in Führung schießen können, scheiterte aber u.a. mit einem Foulelfmeter an Görmins Schlussmann (8.). Dafür gab er wenig später die Vorlage zum 1:0 von Felix Engert, der von der Strafraumkante mit einem Flachschuss erfolgreich war (13.). Bützows Nummer Neun hatte auch im weiteren Verlauf entscheidenden Anteil am Auswärtssieg des TSV. Lediglich beim 2:0 durch Robert Grabowski nach einem zu kurz abgewehrten Eckball hatte der Offensivmann seine Füße nicht im Spiel (19.). Treffer Nummer drei und vier durch Sebastian Synwoldt (traf aus 25 Metern/23.) und Philipp Schönbrunn (Linksschuss aus 16 Metern/36.) bereitete Engert vor. Den Schlusspunkt in Durchgang eins setzte der 22-Jährige wieder selbst. Nachdem die Görminer etwas zu weit aufgerückt waren, stürmte er alleine auf das Tor der Heimelf zu und brachte das Leder schließlich im Tor unter (40.). „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, in der wir den Ball sehr gut laufen lassen haben und gute Kombinationen gefahren haben. Dementsprechend fiel auch das Ergebnis aus“, lobt Helge Marquardt seine Mannschaft. Gleichzeitig mahnte er aber auch in der Kabine, dass das Spiel noch nicht gelaufen sei. Allerdings stand auch fest, dass nicht mehr so viel schiefgehen kann, wenn die Bützower nicht völlig einbrechen. Dafür war Görmin bis dato zu harmlos.

Zu Beginn der zweite Hälfte war dann aber auch zu merken, dass die Gastgeber sich nicht kampflos geschlagen geben. Sie störten den TSV früher im Spielaufbau und zwangen ihn so zu leichten Fehlern. Bei den Gästen war ein wenig die Spannung abhanden gekommen, was sicherlich der deutlichen Führung geschuldet war. Aus dem Spiel heraus ließen die Bützower aber keine Chance der Görminer zu. Dafür hatten die Gäste bei Standardsituationen Schwierigkeiten, die großgewachsenen Kicker der Hausherren in den Griff zu kriegen. Es war nur wenig verwunderlich, dass das 1:5 nach einem (unberechtigten) Eckball fiel, als der Görminer Christoph Schultz im Getümmel am schnellsten schaltete (55.). Der TSV nahm den Hausherren aber relativ schnell den Wind aus den Segeln, denn Robert Grabowski vollendete einen Konter über Felix Engert aus 18 Metern zum 1:6 (63.). Damit war die Partie endgültig durch. In der Folge fand das Geschehen hauptsächlich zwischen den Strafräumen statt, wobei die Bützower im Vorwärtsgang zu unkonzentriert wirkten. Zwei Tore fielen trotzdem noch. Zunächst verkürzte Görmin durch Domenike-Steven Meyer nach einem Freistoß auf 2:6 (81.), ehe Grabowski nach der vierten Torvorlage von Felix Engert seinen Dreierpack schnürte (83.). „In der zweiten Halbzeit sind wir ein bisschen aus dem Tritt gekommen. Wir mussten dem hohen Tempo aus der ersten Halbzeit Tribut zollen. Auch wenn der Spielfluss nicht so da war, waren auch in der zweiten Halbzeit Möglichkeiten da, das Ergebnis noch höher zu gestalten“, sagt Helge Marquardt. Alles in allem löste das Spiel aber auch bei ihm Freude aus: „Für den Anfang, wenn man nach der Winterpause nicht weiß, wo man steht, auf einem schwierigen Boden gegen einen schwierigen Gegner spielt, kann man mit so einem Ergebnis rundum zufrieden sein.“

 

TSV Bützow: Paul Junge – Tommy Bladek, Felix Moritz (71. Marcel Papenhagen), Hannes Hojenski (46. Paul Schirmer), Paul Puskeiler, Philipp Schönbrunn, Sebastian Synwoldt, Roberto Hampel, Felix Engert, Tony Lübke, Robert Grabowski

 

1 5 .   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A   2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

TSV Bützow 1952 - Grimmener SV   |   4:2 (1:1)   |   10.12..2016   13:00 Uhr 

 

Torfolge:

 

0:1 (36.)

1:1 (40.) Felix Moritz

2:1 (70.) Maximiliano Oliveira

3:1 (75.) Danny Koop

3:2 (79.)

4:2 (82.) Tony Lübke

 

Die erste Männermannschaft des TSV Bützow 1952 beendete das Pflichtspieljahr 2016 mit einem Heimsieg und hat so einen erfolgreichen vorläufigen Schlusspunkt unter eine starke Hinrunde setzen können. Der 4:2 (1:1)-Erfolg gegen den Grimmener SV sollte aber noch einmal ein hartes Stück Arbeit für die Männer um Kapitän Tony Lübke vor der wohlverdienten Winterpause werden.

 

Die erste Halbzeit begann aus TSV-Sicht wie erwartet: Der Gegner beschränkte sich zunächst auf eine kompakte Defensive und überließ dem TSV die Spielgestaltung. Durch intensive, aber zunächst noch fair geführte Zweikämpfe verstand es der GSV, Bützow das Leben schwer zu machen und das Spielgeschehen überwiegend zwischen den Strafräumen stattfinden zu lassen. Sebastian Synwoldt hatte noch die aussichtsreichste Chance, als er steil in den Strafraum geschickt wurde, aber hauchdünn im Abseits stand (12.).Das Spiel sollte nun noch intensiver werden und ein richtiger Spielfluss kam selten zustande. Die Partie war von vielen nickeligen und nunmehr auch unfairen Zweikämpfen geprägt, wodurch Schiedsrichter Rico Zander häufig unterbrechen und vor allem Gästespieler ermahnen musste. Ein wenig überraschend kam daher die Führung für Grimmen, nachdem ein Freistoß aus dem linken Halbfeld über Freund und Feind hinweg segelte. TSV-Torhüter Paul Junge unterschätzte leicht die Flugbahn des Balles, der so im langen Eck einschlug (36.). Die TSV-Männer brauchten jedoch nur vier Minuten, um den Rückstand durch Felix Moritz (36.) zu egalisieren.

Schon im Kabinengang merkte man der Elf von Trainer Helge Marquardt an, dass sie im zweiten Durchgang mehr für das eigene Spiel tun wollte. Fehlte es bisher an Dynamik und (Gedanken-)Schnelligkeit in einigen Aktionen, sahen jetzt die Angriffe wesentlich durchdachter und energischer aus. Grimmen konnte in dieser Phase nur selten für Entlastung sorgen. Dennoch dauerte es bis zur 70. Minute, ehe Maximiliano Oliveira einen Freistoß von Danny Koop zur 2:1-Führung einnickte. Einen weiteren Freistoß aus dem Halbfeld nutzte Koop direkt zum 3:1 (75.), hier verschätzte sich der GSV-Keeper. Grimmen steckte jedoch nicht auf und intensivierte nun noch mal seine Angriffsbemühungen. So konnte Boljahn in der 79. Minute verkürzen. Nur drei Minuten später gab es dann noch einmal einen kleineren Aufreger im Gästestrafraum: Danny Koop wurde zu Fall gebracht und der Schiedsrichter zeigte erst nach einigem Zögern auf den Elfmeterpunkt. Kapitän Tony Lübke trat an und netzte zum 4:2-Endstand ein. „Wir mussten und konnten uns heute gegen eine starke Grimmener Mannschaft behaupten, die sehr aggressiv und auch gut gespielt hat“, befand Helge Marquardt nach dem Spiel. Der TSV-Trainer meinte aber auch: „Aufgrund der zweiten Halbzeit gehen wir als verdienter Sieger vom Platz. Im Namen der Mannschaft wünsche ich allen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und eine erholsame Zeit!“ Im Anschluss saßen Mannschaft, Funktionsteam sowie einige Sponsoren und Unterstützer bei gutem Essen beisammen und ließen das Jahr schon mal gemeinsam ausklingen.

 

1 4 .   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A   2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

Güstrower SC 09 - TSV Bützow 1952   |   4:3 (0:2)   |   02.12..2016   19:00 Uhr 

 

Torfolge:

 

0:1 (26.) Felix Engert

0:2 (39.) Tony Lübke

0:3 (49.) Paul Puskeiler

1:3 (60.)

2:3 (73.)

3:3 (81.)

4:3 (90.)

 

besonderes Vorkommnis: rote Karte für Gordon Krüger wg. groben Foulspiels (94.)

 

 

1 3 .   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A   2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

MSV Pampow - TSV Bützow 1952   |   0:1 (0:0)   |   25.11..2016   19:30 Uhr 

 

Torfolge:

 

0:1 (79.) Felix Engert

 

 

 

TSV Bützow gewinnt das Spitzenspiel beim MSV Pampow etwas schmeichelhaft mit 1:0 und bleibt Spitzenreiter
 

Mit der Fortuna im Bunde setzte der TSV Bützow seine bislang sensationelle Verbandsliga-Saison mit einem knappen 1:0-Erfolg in Pampow fort. In diesem Spitzenspiel Zweiter gegen Erster schenkten sich beide Teams von Anfang an nichts und boten den 512 zahlenden Zuschauern ein hart umkämpftes Gipfeltreffen, das auch hätte mit einem Sieg für den MSV ausgehen können, denn der Gastgeber war über 90 Minuten gesehen die tonangebende Mannschaft. 

 

Allerdings musste Bützows Torhüter André Krüger kaum eingreifen, denn die wenigen Torchancen der Pampower klärten seine Mitspieler kurz vor der Linie mit dem Kopf oder mit dem Fuß.

Im Großen und Ganzen spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen ab, wenngleich der TSV mehr in der eigenen Hälfte beschäftigt war, als die Pampower auf der anderen Seite der Mittellinie. „Wir haben gewusst, was uns hier erwartet. Eine tolle Pampower Mannschaft, die nahezu über 90 Minuten das Spiel gemacht hat. Wir haben versucht, clever zu verteidigen, das haben wir mit viel Emotion und Leidenschaft gemacht“, sagte Bützows Trainer Helge Marquardt auf der Pressekonferenz kurz nach dem Flutlichtspiel am Freitagabend. Die Gäste warfen alles in die Waagschale und lauerten mit viel Geduld auf ihre Chance. Dass es davon nicht viele geben wird, war angesichts der bis dato erst vier Gegentreffer der Pampower klar. Auch in diesem Spiel bewiesen sie, dass sie eine bärenstarke Abwehr besitzen. „Ich wusste, dass wir irgendwann auch mal einen kleinen Punch setzen können nach vorne, auf den haben wir gewartet“, sagt Helge Marquardt.

In der 78. Minute war es dann soweit. Paul Puskeiler bediente mit einem Diagonalball Sebastian Synwoldt auf der rechten Seite, der dort bis zur Grundlinie durchmarschierte und scharf nach innen passte. Dort ließ Pampows Torwart Ronny Losereit den Ball in die Mitte prallen, wo Angreifer Felix Engert lauerte und zum 0:1 abstaubte. Dem Rückstand geschuldet, holte der MSV Pampow zum Ende hin die Brechstange raus und spielte Alles oder Nichts. Dadurch entstand im und rund um den TSV-Strafraum etwas Unruhe. Die Bützower überstanden die Phase aber schadlos und feierten nach dem Schlusspfiff ausgelassen ihren Auswärtssieg beim zuvor in der heimischen Gartenwegarena 1,5 Jahre ungeschlagenen MSV Pampow. „Es gewinnt nicht immer die bessere Mannschaft. Wir haben das Glück des Tüchtigen gehabt“, sagt Helge Marquardt. 

 

TSV Bützow: André Krüger – Philipp Schönbrunn, Hannes Hojenski, Maximiliano Oliveira de Olivereira, Paul Puskeiler, Danny Koop, Sebastian Synwoldt (84. Robert Grabowski), Tony Lübke, Felix Engert, Leonardo Carvalho Pires (76. Marcel Papenhagen), Maik Wießmann (58. Tommy Bladek)

1 2 .   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A   2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

TSV Bützow 1952  -  Hagenower SV   |   5:0 (1:0)   |   12.11..2016   13:30 Uhr 

 

Torfolge:

 

1:0 (30.) Maik Wießmann

2:0 (65.) Maik Wießmann

3:0 (84.) Maximiliano Oliveira

4:0 (86.) Tony Lübke (Foulelfmeter)

5:0 (88.) Robert Grabowski

 

Der TSV Bützow ist und bleibt aktuell das Maß aller Dinge im Verbandsliga-Fußballer. Im Aufsteigerduell gegen den Hagenower SV feierten die Mannen um Trainer Helge Marquardt einen 5:0-Heimerfolg und etablieren sich damit an der Tabellenspitze. Allerdings haben die Warnowstädter auch schon zwei Spiele mehr auf dem Konto als die Verfolger aus Greifswald und Pampow, die jedoch schon fünf beziehungsweise sechs Punkte hinten dran sind.

 

Der neunte Saisonsieg entstand durch eine kompakte Mannschaftsleistung. Die Bützower bewiesen gegen die vielbeinige Defensive der Hagenower viel Geduld und ließen den Ball oftmals so lange in den eigenen Reihen laufen, bis sich eine Lücke bei den Gästen auftat. „Wir haben uns viel bewegt, auch ohne Ball“, sagt Helge Marquardt. Die Hagenower lauerten nur auf Konterchancen, doch darauf waren die Bützower eingestellt. „Der Gegner hat so gespielt, wie wir das erwartet haben“, sagt Marquardt. Der TSV hatte genügend Absicherung in der eigenen Hälfte, um die Gegenstöße der Hagenower schon im Keim zu ersticken. Im Spiel nach vorne knackten die Bützower den Kontrahenten vor allem über die Flügel, brachte die Hereingaben dann aber zu selten an den eigenen Mann an. „Was mir gefehlt hat, war die Endkonsequenz im Strafraum“, sagt Marquardt. In der 30. Minute war der Bann aber gebrochen, als sich Felix Engert energisch auf rechts durchsetzte, zur Grundlinie zog und auf Maik Wießmann zurücklegte, der dann eiskalt vollendete. Die Halbzeitpause unterbrach dann ein wenig die TSV-Dominanz.

Anfang der zweiten Hälfte kamen die Hagenower besser ins Spiel. „Da haben wir das Spiel auf die leichte Schulter genommen. Zwei Chancen der Hagenower haben uns dann aber wieder wachgerüttelt und wir haben das Spiel wieder im Griff gehabt“, sagt Marquardt. Die Bützower schnürten den Gegner wieder ein und erhöhten etwas glücklich durch Maik Wießmann auf 2:0 (65.). Das war dann so etwas wie eine Vorentscheidung, denn die Hagenower wussten, dass es um sie geschehen war. In der Endphase war der TSV dann gnadenlos effektiv und erhöhte durch Maximiliano Oliveira de Olivereira per Kopfball nach einem Eckstoß (84.), Tony Lübke per Foulelfmeter (86.) und Robert Grabowski per Kopfball nach einem Eckstoß (88.) noch auf 5:0. „Das Ergebnis ist auch in der Höhe berechtigt. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, obwohl die Platzverhältnisse nicht die besten waren“, sagt Helge Marquardt. 

 

TSV Bützow: Gordon Krüger – Philipp Schönbrunn, Maximiliano Oliveira de Olivereira, Hannes Hojenski, Paul Puskeiler, Danny Koop, Leonardo Carvalho Pires (78. Tommy Bladek), Tony Lübke, Felix Engert, Marcel Papenhagen (64. Jonas Koszinski), Maik Wießmann (73. Robert Grabowski)

 

1 6 .   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A   2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

TSV 1814 Friedland - TSV Bützow 1952   |   2:3 (1:2)   |   05.11..2016   14:00 Uhr 

 

Torfolge:

 

0:1 (3.) Philipp Schönbrunn

0:2 (6.) Paul Puskeiler

1:2 (27.)

1:3 (47.) Maik Wießmann

2:3 (68.)

 

 

Trotz des Fehlens einiger Leistungsträger setzte sich Fußball-Verbandsligist TSV Bützow am elften Spieltag beim TSV Friedland mit 3:2 durch und übernimmt dadurch für mindestens eine Woche die Tabellenführung, weil Spitzenreiter Greifswalder FC gleichzeitig mit 0:3 beim Torgelower FC den Kürzeren zog. „Das ist eine schöne Momentaufnahme, die wir jetzt auch genießen können“, sagt Bützows Kapitän Tony Lübke.

Die TSV-Elf erwischte in Friedland einen perfekten Start. Nach einem feinen Spielzug über die linke Seite drückte Philipp Schönbrunn einen Lübke-Pass zum 1:0 über die Linie (3.). Kurze Zeit später verwandelte Paul Puskeiler einen Freistoß vom Strafraumeck direkt in den Winkel (6.). „Wir sind von Anfang an dominant aufgetreten und haben uns den Gegner zurechtgelegt“, sagt Tony Lübke. Einziges Manko auf Seiten der Gäste war die Chancenverwertung. „Wir hatten noch zwei, drei gute Möglichkeiten“, sagt Lübke. Stattdessen kassierten die Bützower in der 27. Minute den Anschlusstreffer. „Der fällt aber auch aus dem Nichts“, sagt Lübke. Ein Friedländer Tor deutete sich zu diesem Zeitpunkt nicht an, doch der TSV verlor einen Zweikampf im Mittelfeld und Till Jarchow jagte den Ball in den Winkel. Dieses Tor änderte aber nichts daran, dass die Warnowstädter die gesamte erste Hälfte stark aufspielten, insbesondere über die linke Seite.

Erst nach dem 3:1 von Maik Wießmann (47.), der nach seiner langen Verletzungspause gleich mal von Anfang an ran musste, wurden die Bützower etwas nachlässiger. Nach einem schlampigen Rückpass von Marcel Papenhagen musste Innenverteidiger Hannes Hojenski einen Friedländer per Foul stoppen. Den anschließenden Freistoß aus 17 Metern verwandelte Thomas Stiller ebenfalls in den Torknick (68.). Die Hausherren beschäftigten die Bützower Defensive anschließend mit langen Bällen, die die TSV-Abwehr aber allesamt mühelos klärte. „Es ist überhaupt nichts mehr angebrannt. Wir hatten noch gute Konterchancen, machen die aber nicht rein. Es war zwar ein knapper, aber ungefährdeter und verdienter Sieg“, sagt Tony Lübke. So sieht es auch Bützows Trainer Helge Marquardt: „Das war ein gutes Spiel von uns, vor allem wenn man bedenkt, mit welch junger Mannschaft wir auf dem Platz gestanden haben. Wir haben 80 Minuten Einbahnstraßenfußball gespielt mit schönen Kombinationen. Der Gegner hat nur in den letzten zehn Minuten etwas für das Spiel getan, war vorher nur darauf bedacht, das Ergebnis so niedrig wie möglich zu halten.“Der TSV will aber auch weiterhin auf der Erfolgswelle schweben und am kommenden Sonnabend gegen den Hagenower SV einen Heimsieg nachlegen. Das Aufsteigerduell wird um 13.30 Uhr auf dem Sportplatz am Wall angepfiffen.

 

TSV Bützow: Paul Junge – Marcel Papenhagen, Maximiliano Oliveira de Olivereira, Hannes Hojenski, Paul Puskeiler, Paul Schirmer (65. Vitor Miranda de Oliveira/86. Gordon Krüger), Christoph Höpel, Philipp Schönbrunn, Tony Lübke, Leonardo Carvalho Pires, Maik Wießmann (68. Jonas Koszinski)

 

1 0 .   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A   2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

TSV Bützow 1952 - Greifswalder FC   |   2:2 (1:2)   |   28.10..2016   19:30 Uhr 

 

Torfolge:

 

0:1 (33.)

0:2 (44.)

1:2 (45.) Leonardo Carvalho Pires

2:2 (69.) Philipp Schönbrunn

 

bes. Vorkommnis: gelb-rote Karte für Tommy Bladek (55.)

 

Am zehnten Spieltag der Fußball-Verbandsliga drohte den Männern des TSV Bützow im Spitzenspiel gegen den Greifswalder FC die erste Saisonniederlage, doch der willensstarke Aufsteiger machte gegen den Tabellenführer einen 0:2-Rückstand wett. 

 

Dabei agierte der Gastgeber sogar 35 Minuten in Unterzahl. Während bei den Bützowern das Unentschieden wie ein Sieg gefeiert wurde, ließ Greifswalds Trainer Hagen Reeck seine Mannschaft anschließend noch ein paar Extrarunden um den Sportplatz am Wall drehen. Diese Reaktion verdeutlicht – für den Spitzenreiter genügte der eine Punkt nicht den eigenen Ansprüchen.

Vor dem Topspiel des zehnten Spieltages lag der Druck ohne Zweifel bei den Gästen. Die Bützower spielen bislang eine überragende Saison und stehen eher unerwartet da oben. Sie hatten also nichts zu verlieren, trotzdem hatten sie zunächst – ob der Bedeutung des Spiels – völlig wackelige Knie. Den TSV-Kickern gelang in Halbzeit eins kaum etwas. Greifswald hatte so leichtes Spiel, sein eigenes Spiel aufzuziehen. Sehr ball- und kombinationssicher diktierte der GFC das Geschehen, kam aber auch nicht wirklich zum Torabschluss. Ein eher harmloser Schussversuch war es dann aber, der die Gäste-Führung einleitete. TSV-Keeper André Krüger ließ den Ball nach vorne abprallen und im Nachsetzen war der Greifswalder Frank Rohde zur Stelle (33.). „Das war nicht mal ’ne Chance“, ärgerte sich Bützows Schlussmann direkt nach dem Gegentor über seinen Fehlgriff. Beim 0:2 kurz vor dem Pausenpfiff war er allerdings machtlos, als Nick Lösel einen Eckball ungestört einköpfte (45.). Mit hängenden Schultern und Köpfen marschierten die Hausherren danach zum Anstoßpunkt, der Glaube schien schon fast verloren. Doch dann nickte Leonardo Carvalho Pires einen Freistoß von Paul Puskeiler kurz danach zum 1:2 ein und plötzlich war der TSV wie aus dem Nichts wieder im Spiel.

Dieser Treffer hinterließ bei den Bützowern auf jeden Fall seine Spuren, denn in der zweiten Halbzeit wurden sie von Minute zu Minute stärker. Selbst als Rechtsverteidiger Tommy Bladek Gelb-Rot sah (55.) und des Feldes verwiesen wurde, konnte der TSV noch eine Schippe drauf legen. Er riss das Spiel an sich und verlagerte das Geschehen immer mehr nach vorne. Und die Mannschaft belohnte sich dafür: In der 69. Minute köpfte Philipp Schönbrunn eine Puskeiler-Ecke zum 2:2 ein. Das Duell nahm danach weiterhin an Intensität zu. Beide Seiten kämpften mit allen Mitteln um den Ball. Schiedsrichter Martin Kuhardt musste insgesamt zehn Mal die gelbe Karte zücken. Dieser Kraftakt hinterließ bei den Bützowern natürlich Spuren. Gegen Ende der Partie gingen die Körner flöten, doch sie kämpften wie die Löwen um den einen Punkt, der nach 93 Minuten dann auch feststand. „Die erste Halbzeit war Angsthasenfußball, die zweite Halbzeit war dann richtig stark“, sagt Bützows Trainer Helge Marquardt. 

 

TSV Bützow: André Krüger – Tommy Bladek, Hannes Hojenski, Maximiliano Oliveira de Olivereira, Paul Puskeiler, Marcel Papenhagen (53. Christoph Höpel), Danny Koop (82. Jonas Koszinski), Philipp Schönbrunn, Tony Lübke, Leonardo Carvalho Pires (85. Paul Schirmer), Felix Engert

 

9.   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A   2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

Torgelower FC Greif  :  TSV Bützow 1952   |   3:5 (1:3)   |   22.10..2016   15:00 Uhr 

 

Torfolge:

 

1:0 (16.)

1:1 (31.) Paul Puskeiler

1:2 (45.) Leonardo Carvalho Pires

1:3 (45.+1) Maximiliano Oliveira

1:4 (69.) Felix Engert

2:4 (74.) Hannes Hojenski Eigentor 

2:5 (84.) Tony Lübke

3:5 (90.)

 

Dank einer taktischen Meisterleistung bestritten die Bützower Verbandsliga-Fußballer auch das neunte Punktspiel erfolgreich und setzten sich am Sonnabend überraschend deutlich mit 5:3 (3:1) beim ambitionierten Torgelower FC (TFC) durch. 

 

Für eine Nacht setzte sich der TSV sogar an die Tabellenspitze, die sich der Greifswalder FC aber heute gleich wieder zurückholte (9:1 gegen die SG Aufbau Boizenburg). „Wir haben nahezu ein perfektes Spiel abgeliefert“, sagt Bützows Trainer Helge Marquardt.

Er hatte den Gegner im Vorfeld analysiert, wusste um die vielen Stärken, aber auch um die wenigen Schwächen der Torgelower. Die Bützower waren sich bewusst, dass sie von sich alles abrufen müssen, um beim TFC zu bestehen. „Taktisch haben wir uns richtig clever verhalten und nicht viele Chancen des Gegners zugelassen“, sagt Marquardt. Trotzdem gingen die Gastgeber in der 15. Minute in Führung, als ein zu kurz abgewehrter Eckball im Nachschuss den Weg ins Bützower Tor fand. Dass man in Torgelow auch mal in Rückstand geraten kann, war dem TSV aber auch bewusst, deshalb verlor er keineswegs die Nerven, schon gar nicht die taktische Ordnung. Im weiteren Verlauf machte sich dann die Trainingsarbeit spürbar bemerkbar, denn in der 32. Minute versenkte Paul Puskeiler einen Freistoß aus 25 Metern direkt zum 1:1. „Das war ein fantastischer Freistoß, den wir im Training auch so geübt haben“, erklärt Marquardt. Richtungsweisend war dann aber die Schlussphase der ersten Hälfte. Zunächst nahm Leonardo Carvalho Pires einen Steilpass von Marcel Papenhagen auf und versenkte diesen in der langen Ecke (44.), dann köpfte Innenverteidiger Maximiliano Oliveira de Olivereira einen Puskeiler-Eckball zum 3:1 ins Tor (45.).

Auf Bützower Seite durfte man sich aber nicht zu sicher sein, dass dieser Vorsprung schon ausreicht, um das Spiel zu gewinnen. Dafür ist die individuelle Qualität der Torgelower einfach zu groß. Und so ging der TSV die zweite Hälfte auch an. Hoch konzentriert und motiviert, hielt er den Gegner auf Distanz und setzte immer wieder Nadelstiche. So auch in der 69. Minute. Einen traumhaften Konter veredelte Felix Engert zu seinem sechsten Saisontor. „Wir haben die Torgelower genau an den Stellen erwischt, die wir vorher angesprochen haben“, freut sich Helge Marquardt. Dass die Hausherren wenig später durch ein Eigentor von Hannes Hojenski, der eine scharfe Hereingabe von der starken linken Seite ins Tor lenkte, auf 2:4 verkürzten (74.), störte wenig, denn die Bützower fuhren einen weiteren Konter, den diesmal Kapitän Tony Lübke erfolgreich abschloss (84.). Der 3:5-Endstand glich dann dem zweiten Torgelower Treffer, nur, dass diesmal Maximiliano Oliveira de Olivereira ins eigene Tor traf (90.).

„Wir haben super Konter gesetzt und zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht“, nennt Marquardt zwei Gründe des Erfolges. Dieser beschert dem TSV am kommenden Freitagabend, 19.30 Uhr, ein absolutes Spitzenspiel auf dem Sportplatz am Wall, wenn der Spitzenreiter Greifswalder FC in Bützow gastiert. „Das macht doch Spaß in dieser Konstellation Zweiter gegen Erster. Und dann noch unter Flutlicht. Was gibt es Schöneres?“, freut sich Helge Marquardt auf das nächste Spiel. 

 

TSV Bützow: Gordon Krüger – Tommy Bladek (78. Paul Schirmer), Hannes Hojenski, Maximiliano Oliveira de Olivereira, Paul Puskeiler, Danny Koop, Leonardo Carvalho Pires (87. Steve Bärmlich), Tony Lübke, Philipp Schönbrunn, Marcel Papenhagen (68. Jonas Koszinski), Felix Engert

8.   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A   2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

SG Aufbau Boizenburg  :  TSV Bützow 1952   |   0:5 (0:3)   |   15.10..2016   15:00 Uhr 

 

Torfolge:

 

0:1 (21.) Paul Puskeiler

0:2 (29.) Felix Engert

0:3 (43.) Christoph Höpel

0:4 (81.) Felix Engert

0:5 (83.) Marcel Papenhagen

 

 

 

Verbandsliga-Kicker des TSV gewinnen bei der SG Aufbau Boizenburg mit 5:0 (3:0) und festigen Rang drei
 
Fußball-Verbandsligist TSV Bützow gab sich auch am achten Spieltag keine Blöße und bleibt nach dem klaren 5:0-Erfolg bei der SG Aufbau Boizenburg noch ungeschlagen.

 

Der Liganeuling hatte bei den Westmecklenburgern von Anfang an alles im Griff. Durch einen besonnenen Spielaufbau wurden immer wieder die Lücken in der Boizenburger Defensive gesucht und auch gefunden. Allerdings fehlte vorerst die letzte Durchschlagskraft vor dem Tor. Die Gastgeber wiederum näherten sich zweimal relativ ungefährlich dem Bützower Tor. Was aus dem Spiel heraus beim TSV noch nicht klappte, gelang schließlich durch einen Freistoß. Paul Puskeiler trat einen ruhenden Ball aus gut und gerne 35 Metern vor das Aufbau-Gehäuse, wo sich der Torwart mächtig verschätzte und der Ball über ihn hinweg im Netz landete (21.). Fortan dominierten die Bützower das Geschehen nach Belieben und hätten durch Robert Grabowski zwei weitere Treffer erzielen können. Was ihm nicht gelang, machte Felix Engert besser. Der Torjäger nagelte eine Ablage von Philipp Schönbrunn platziert in die Maschen (29.). Für die Vorentscheidung sorgte schließlich Christoph Höpel, der einen Querpass von Leonardo Carvalho Pires aus vier Metern über die Linie drückte (43.).

Boizenburg kam dann zwar noch einmal mit viel Schwung aus der Kabine, doch diese Phase des Aufbäumes ebbte mit der Zeit ab und der TSV war wieder Herr Lage. Zwei späte Treffer von Felix Engert (81.) und Marcel Papenhagen (83.) machten schließlich den Deckel drauf.Insgesamt untermauerte der TSV seine aktuelle Form eindrucksvoll und rangiert weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz. Am kommenden Sonnabend wartet dann aber eine absolute Standortbestimmung auf die Bützower, die nach der langen Reise nach Boizenburg nun nach Torgelow müssen. Zwar kassierte der Tabellenvierte am Sonnabend beim Güstrower SC eine 0:3-Niederlage, zählt aber trotzdem zu den absoluten Top-Teams der Verbandsliga.

 

TSV Bützow: Gordon Krüger – Tommy Bladek, Hannes Hojenski, Maximiliano Oliveira de Olivereira, Paul Puskeiler, Danny Koop (71. Paul Schirmer), Christoph Höpel, Philipp Schönbrunn (82. Steve Bärmlich), Felix Engert, Leonardo Carvalho Pires, Robert Grabowski (61. Marcel Papenhagen)

 

2.   P O K A L R U N D E    L Ü B Z E R - P I L S - C U P   2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

TSV Bützow 1952  :  FC Schönberg 95   |   0:2 (0:0)   |   08.10..2016   14:00 Uhr 

 

Torfolge:

 

0:1 (56.) 

0:2 (64.)

 

Fußball-Verbandsligist verliert im Landespokal gegen den Regionalligisten FC Schönberg mit 0:2 (0:0)

Fußball-Verbandsligist TSV Bützow ist in der zweiten Runde des Lübzer Pils Cup (Landespokal) ausgeschieden. Gegen Regionalligist FC Schönberg schlugen sich die Mannen um Trainer Helge Marquardt lange Zeit wacker, hatten aber am Ende gegen den Favoriten mit 0:2 das Nachsehen.
 
„Ich ziehe trotzdem ein absolut positives Fazit. Über weite Strecken war kein Klassenunterschied erkennbar. Das Spiel hatte nur zwei Makel aus unserer Sicht: Das waren die beiden Gegentore“, sagt Helge Marquardt.

Dass auf der eigenen Seite vorne die Null stand, lag daran, dass die Bützower ihre Chancen nicht genutzt haben. Vor allem in der Anfangsphase besaßen sie zwei große Möglichkeiten, in Führung zu gehen, doch Schönbergs Schlussmann war auf dem Posten. Spätestens dadurch war der Gast gewarnt und stand fortan sicherer in der Defensive. Der TSV tat sich danach schwer, Offensiv Akzente zu setzen, aber auch den Schönbergern fehlte gegen die defensiv gut organisierten Bützower die Durchschlagskraft. So blieb es in Durchgang eins ein ausgeglichenes Duell, welches ohne große Höhepunkte und ohne Tore in die Halbzeit ging. „Wir haben sehr gut gearbeitet und uns gut bewegt“, lobt Marquardt seine Elf.

Es vergingen weitere zehn Spielminuten, ehe das Spiel in die Schönberger Richtung kippte. Lukas Scherff nahm aus 15 Metern Maß und schlenzte das Leder über TSV-Keeper André Krüger hinweg ins Tor (56.). Dieser Treffer spielte den Gästen natürlich in die Karten, die zunehmend dominanter auftraten. Als der eingewechselte Henry Haufe dann das 2:0 nachlegte, war die Partie im Grunde genommen entschieden (68.). Die Bützower bäumten sich zwar in der Schlussphase noch einmal auf, doch bis auf einen Lattenkopfball von Robert Grabowski sprangen keine weitere Chancen heraus. Somit setzte sich der Favorit am Ende standesgemäß und auch verdient durch.„Für den ganz großen Wurf hätte bei uns alles stimmen müssen. Das hat es nicht. Trotzdem können wir erhobenen Hauptes aus dem Spiel gehen. Ab sofort konzentrieren wir uns nur noch auf die Liga“, sagt Helge Marquardt. 

 

TSV Bützow: André Krüger – Tommy Bladek, Hannes Hojenski, Maximiliano Oliveira de Olivereira, Paul Puskeiler, Philipp Schönbrunn, Christoph Höpel (77. Robert Grabowski), Felix Engert, Tony Lübke, Leonardo Carvalho Pires (86. Danny Koop), Felix Moritz (63. Marcel Papenhagen)

 

7.   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A

 

TSV Bützow 1952  :  FC Förderkader René Schneider   |   2:2 (2:0)   |   01.10..2016   14:00 Uhr 

 

Torfolge:

 

1:0 (13.) Tony Lübke

2:0 (45.) Tony Lübke

2:1 (56.)

2:2 (83.)

 

 

Die Männer des TSV Bützow haben in der Fußball-Verbandsliga den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Nach dem 2:2 (2:0) im Heimspiel gegen den FC Förderkader René Schneider bleiben die Mannen um Trainer Helge Marquardt aber auch nach dem siebten Saisonspiel ungeschlagen (5 Siege, 2 Unentschieden).

 

„In der ersten Halbzeit haben wir unsere taktische Marschroute ganz gut umgesetzt“, sagt der Bützower Coach. Der TSV stand in dieser Zeit Defensiv recht stabil und kompakt. Im Konterspiel setzte er zudem einige Nadelstiche. Das Führungstor resultierte aber aus einem Eckball, den Hannes Hojenski zunächst gegen die Latte köpfte und Tony Lübke dann aus Nahdistanz abstaubte (12.). Der zweite Treffer war ein blitzsauberer Konter, als Felix Engert für Lübke durchsteckte und dieser vor dem Tor eiskalt blieb (45.).

Für den FC Förderkader war dieser Nackenschlag kurz vor dem Pausentee aber keinesfalls ein Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Stattdessen arbeitete sich die junge und dynamische Truppe zurück ins Spiel und gab im gesamten zweiten Durchgang den Ton an. „Eigentlich wollten wir in der zweiten Halbzeit aktiver werden, haben aber komplett unseren spielerischen Faden verloren“, sagt Helge Marquardt. Die Rostocker rannten unermüdlich an und hatten bei einem Foulelfmeter wohl ein wenig das Glück des Tüchtigen, denn diese Entscheidung des Schiedsrichters teilten zumindest die Bützower nicht. Nichtsdestotrotz nutzte der FC Förderkader diesen Strafstoß zum Anschlusstreffer (56.).

Anschließend ging es fast nur noch in Richtung des Bützower Tores, wenngleich für die Gäste oftmals spätestens am TSV-Strafraum Schluss war. Nach vorne ging bei den Hausherren nur noch wenig. „Unsere Offensivaktionen bestanden meistens nur noch aus Einzelleistungen. Uns fehlte die Kompaktheit. Die Wege waren einfach zu groß und zu weit. Das war ausschlaggebend dafür, dass der FC Förderkader Räume hatte und verdient zum Ausgleich kam“, sagt Marquardt. Fünf Minuten vor dem Ende verwertete der eingewechselte Stefan Kalweit einen Rückpass aus 16 Metern zum 2:2-Endstand. 

 

TSV Bützow: Paul Junge – Tommy Bladek, Maximiliano de Olivereira, Hannes Hojenski, Paul Puskeiler, Philipp Schönbrunn, Leonardo Carvalho Pires (69. Marcel Papenhagen), Sebastian Synwoldt (83. Jonas Koszinski), Tony Lübke, Felix Engert, Felix Moritz

 

5.   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A

 

TSV Bützow 1952  :  SV Pastow   |   2:0 (0:0)   |   17.09.2016   15:00 Uhr 

 

Torfolge:

 

1:0 (50.) Leonardo Carvalho Pires

2:0 (90.) Tony Lübke (FE)

 

 

Der TSV Bützow führt auch nach dem sechsten Spieltag weiterhin die Verbandsliga an. Der Neuling um Trainer Helge Marquardt feierte gegen den SV Pastow beim 2:0 den fünften Saisonerfolg. „Für mich ist es ein absolut verdienter Sieg. Wir haben das Spiel über weite Strecken bestimmt“, sagt der TSV-Coach.

 

Über eine optische Überlegenheit kamen die Bützower in Durchgang eins aber nicht hinaus. „Da waren wir nicht zwingend genug im gegnerischen Strafraum“, sagt Marquardt. Auf der anderen Seite ließen die Gastgeber auf dem Sportplatz am Wall aber auch nichts zu. Lediglich in einer Szene brannte es in Bützower Tornähe, doch der Pastower vereitelte die Chance selber, in dem er einen Haken zu viel schlug.

Die zweite Halbzeit begann dann mit einem Paukenschlag. Nach schönem Doppelpass mit Sebastian Synwoldt traf Leonardo Carvalho Pires zur Bützower Führung (50.). Doch so nach und nach verloren die Hausherren den spielerischen Faden, sodass die Pastower ebenbürtiger wurden. Je mehr die Gäste aber am Spiel teilnahmen, desto mehr Konterchancen ergaben sich für den TSV. „Daraus müssen wir mehr Tore machen. Das ist auch das, was ich der Mannschaft zum Vorwurf mache“, sagt Helge Marquardt. Der Bützower Sieg geriet aber nie ernsthaft in Gefahr. In der Schlussminute erhöhte Kapitän Tony Lübke sogar noch auf 2:0 (Foulelfmeter). 

 

TSV Bützow: Gordon Krüger – Tommy Bladek, Maximiliano Oliveira (75. Jonas Koszinski), Hannes Hojenski, Paul Puskeiler, Sebastian Synwoldt, Philipp Schönbrunn, Leonardo Carvalho Pires (87. Paul Schirmer), Tony Lübke, Felix Moritz, Christoph Höpel (70. Anderson Costa Camelo)

 

4.   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A

 

FC Pommern Stralsund  :  TSV Bützow 1952   |   2:3 (1:0)   |   07.09.2016   15:00 Uhr 

 

Torfolge:

 

1:0 (45.)

2:0 (66.)

2:1 (71.) Felix Moritz

2:2 (73.) Felix Moritz

2:3 (75.) Anderson Costa Camelo

 

Die 1. Männermannschaft des TSV Bützow baute am Sonnabend als Aufsteiger den erfolgreichen Saisonstart in der Fußball-Verbandsliga aus. Mit dem 3:2-(0:1)-Sieg beim FC Pommern Stralsund fuhr sie am 4. Spieltag den vierten Sieg im fünften Saisonspiel ein.

 

Mit dem Selbstbewusstsein eines bisher noch ungeschlagenen Aufsteigers gingen die Bützower die Auswärtsaufgabe am Sund an und nahmen vom Anpfiff weg das Heft des Handelns in die Hand. Ob durch die Mitte oder über die Außenbahnen, der TSV wusste im Spielaufbau sehr zu überzeugen, wenngleich die zwingenden Chancen noch ausblieben. Die beste Chance hatte Christoph Höpel in der Anfangsviertelstunde als er zentral einen flach herein gespielten Ball von Tony Lübke mit dem langen Bein nur knapp verpasste. Der Gastgeber aus Stralsund sah sich munter aufspielenden und immer wieder anlaufenden Bützowern gegenüber und war so überwiegend mit der Defensivarbeit beschäftigt. Bei oftmals lang geschlagenen Bällen der Stralsunder Abwehr war die TSV-Defensive stets auf der Höhe. So ging von der Heimelf nur bei Standards eine Gefahr aus. Als beide Mannschaften sich schon mit einem Unentschieden zur Pause abgefunden hatten, sorgte ein fahrlässiger Ballverlust im Bützower Spielaufbau für einen gegnerischen Konter, der zur überraschenden 1:0-Pausenführung (45.) der Stralsunder führte.

 

Aus Bützower Sicht galt es für die zweite Halbzeit lediglich die letzte Konsequenz und Effektivität zu verbessern. So ging es auch nach Wiederanpfiff zunächst nur in die Richtung des Stralsunder Tors. In der 66. Spielminute gelang den Hausherren dann aber der zweite Treffer als sie sich zu leicht durch die Hintermannschaft des TSV kombinierten und zum 2:0 trafen. TSV-Trainer Marquardt wollte nun mit zwei Wechseln (Felix Moritz, Marcel Papenhagen) für frische Impulse sorgen. Das gelang. Mit einem seiner ersten Ballkontakte köpfte Felix Moritz nach einer schönen Flanke von Leonardo Carvalho Pires zum 1:2 ein (71.). Nur zwei Minuten später war es wieder Moritz, der von Papenhagen klug geschickt wurde und nach nochmaligem Nachsetzen zum verdienten 2:2 einschob. Auch mit seiner dritten Einwechslung sollte Trainer Marquardt goldrichtig liegen, denn der in der 74. Spielminute eingwechselte Anderson Costa Camelo erzielte nur eine Minute später den viel umjubelten Führungstreffer für die Gäste aus Bützow.

Diese Führung hatte bis zum Abpfiff Bestand, denn den nun intensiveren Stralsunder Bemühungen, doch noch ein Unentschieden zu erreichen, hielt die sehr stabile TSV-Defensive bis zum Schluss stand. Somit bewiesen die Männer um Kapitän Tony Lübke große Moral, drehten die Partie innerhalb von nur vier Minuten und gingen daher als verdienter Sieger vom Platz.

Am Sonnabend (17. September, 14 Uhr) gilt es dann im Heimspiel gegen den SV Pastow nachzulegen und den sehr guten Saisonstart zu bestätigen. 

 

TSV Bützow: André Krüger, Paul Puskeiler, Hannes Hojenski, Maximiliano Oliveira, Tommy Bladek (70. Marcel Papenhagen), Philipp Schönbrunn (74. Anderson Costa Camelo), Sebastian Synwoldt, Tony Lübke, Felix Engert, Leonardo Carvalho Pires, Christoph Höpel (65. Felix Moritz)

 

1.   P O K A L R U N D E    L A N D E S P O K A L

 

Neumühler SV  :  TSV Bützow 1952   |   2:3 (1:0)   |   03.09.2016   14:00 Uhr 

 

Torfolge:

 

1:0 (38.)

1:1 (56.) Christoph Höpel

1:2 (60.) Leonardo Carvalho Pires

1:3 (67.) Christoph Höpel

2:3 (92.)

 

 

Verbandsligist TSV Bützow erreichte am Sonnabend durch ein 3:2(0:1)-Sieg beim Neumühler SV (Landesliga West) die 2. Runde des Landespokals.

Dabei sieht das Ergebnis knapper aus als es letzten Endes war, denn die TSV-Elf hatte über 90 Minuten gesehen das Spiel zu jeder Zeit im Griff. Einzig und allein eigene mangelnde Konzentration und Konsequenz machten das Spiel unnötig spannend.

Die Männer um Kapitän Tony Lübke nahmen erwartungsgemäß vom Anpfiff an das Heft des Handelns in die Hand und trafen auf einen tiefstehenden Neumühler SV. Ständig probierte man den Spielaufbau, wie von Trainer Helge Marquardt vor Spielbeginn noch gefordert, aus der Mitte heraus auf die Außen zu verlagern, die sich aber auf dem sehr engen Geläuf häufig mit Platzproblemen auseinander zu setzen hatten. Die Angriffe sahen überwiegend vielversprechend aus, doch der letzte Pass oder das Quäntchen Glück fehlten noch.

In der 12. Minute hatte Leonardo Carvalho Pires die Führung auf dem Kopf, als er nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld aber nur den Pfosten traf. Im Anschluss sahen die Zuschauer weiterhin eine deutlich überlegene Bützower Elf.

In der 38. Minute zeigte sich dann aber der Wahrheitsgehalt der Aussage „Der Pokalwettbewerb hat seine eigenen Gesetze“. Ein grober Fehler im Spielaufbau sorgte für einen Ballverlust in der Zentrale, den der NSV durch einen gefühlvollen Lupfer über TSV-Schlussmann Paul Junge zur vielumjubelten 1:0-Führung nutzte. Diese knappe und aus NSV-Sicht glückliche Führung hatte bis zur Halbzeit Bestand.

Auch in Halbzeit zwei bot sich das gleiche Bild für die gut 80 Zuschauer. Wiederum waren es nach Wiederanpfiff die TSV-Männer, die deutlich das Spiel bestimmten und nun vor allem auch konzentrierter und konsequenter zu Werke gingen. Lohn war der längst überfällige Ausgleich (56.) durch den in der Pause eingewechselten Christoph Höpel.

Motiviert durch den Ausgleichstreffer setzte der TSV sofort nach und kam nach einem schön vorgetragenen Angriff über links zur verdienten Führung durch Leonardo Carvalho Pires, der nach einem Doppelpass mit Höpel zum 2:1 für den TSV einschob (60.). Wiederum sieben Minuten später profitierte die Marquardt-Elf von einem schnell ausgeführten Einwurf auf Pires, der sich so allein vor dem NSV-Keeper fand. Gefühlvoll hob er den Ball über Torwart und Verteidigung der Gastgeber und am langen Pfosten musste Höpel den Ball nur noch mit dem Oberschenkel über die Linie drücken. Bis zum Abpfiff versuchten es die TSV-Männer mehrfach erneut, durch Kombinationen über die Außen und durch die Mitte das Ergebnis zu erhöhen. Weitere Tore gelangen dem TSV aber nicht. So blieb der Schlusspunkt dem Gastgeber vorbehalten, als durch ein Spiegelbild des ersten Treffers TSV-Schlussmann Junge erneut überlupft wurde. Alles in allem war es ein mehr als verdienter Sieg der Bützower, der bei mehr Konsequenz auch höher hätte ausfallen können. 

 

TSV Bützow: Paul Junge - Paul Puskeiler, Maximiliano Oliveira, Hannes Hojenski (46. Christoph Höpel), Tommy Bladek - Vitor Miranda de Oliveira - Leonardo Carvalho Pires, Tony Lübke (66. Marcel Papenhagen), Sebastian Synwoldt - Felix Moritz, Felix Engert

 

1 9 .    S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A    2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

TSV Bützow 1952  :  Güstrower SC 09   |   2:2 (1:0)   |   30.08.2016   19:30 Uhr

 

Torfolge:

 

1:0 (08.) Tony Lübke

1:1 (62.)

2:1 (79.) Felix Engert

2:2 (90.)

 

 

Die 1. Männermannschaft des TSV Bützow spielte am Dienstagabend vor einer tollen Flutlicht-Kulisse auf heimischem Geläuf gegen den Güstrower SC 09 2:2 (1:0). Die Bützower verweilen damit zumindest für anderthalb Wochen an der Tabellenspitze der Verbandsliga MV. Das Derby wurde für den 19. Spieltag vorgezogen.

 

Auch wenn dieses Unentschieden unter dem Strich für beide Seiten gerecht erscheinen dürfte, war vor allem in den Bützower Gesichtern mehr Enttäuschung als Freude über den gewonnenen Punkt zu finden. Dabei erwischte die Truppe von TSV-Trainer Helge Marquardt den deutlich besseren Start in dem Lokalderby. Nach druckvollem Beginn konnte Kapitän Tony Lübke eine Unstimmigkeit zwischen dem Torwart und dem letzten Verteidiger Güstrows ausnutzen und unbedrängt zur 1:0-Führung einschieben (8.).

Im Anschluss daran besannen sich aber die Güstrower und kamen immer besser ins Spiel. In der 14. Minute fasste sich GSC-Kapitän Björn Plate ein Herz und zog aus gut 20 Metern ab. Sein Versuch landete aber nur am Bützower Querbalken. Bis zur Pause sollte das Spiel nun vermehrt zwischen den Strafräumen stattfinden. Daher ging es mit der knappen TSV-Führung in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang nahmen die Gäste aus Güstrow das Heft des Handelns in die Hand und die TSV-Männer reagierten mehr als dass sie agierten. Von außen hatte es den Anschein, als würden die Männer um Kapitän Tony Lübke mit angezogener Handbremse spielen. Dennoch kam auch von Güstrower Seite aus dem Spiel nichts Zwingendes. So bedurfte es eines unhaltbar getretenen, direkten Freistoßes von Sava-André Mihajlovic, der zum 1:1-Ausgleich führte (62.). Fortan bestimmten weiterhin die Güstrower das Spielgeschehen.

Und doch war es wieder der TSV, der in Führung ging: Ein Abschlag des GSC-Keepers Florian Kirsch kam postwendend zurück und rutschte über den Scheitel des letzten Güstrower Verteidigers. Felix Engert spekulierte gut und sah sich nun allein vor dem Güstrower Schlussmann. Er behielt die Nerven und erzielte die erneute Bützower Führung (79.).

Als dann GSC-Kapitän Björn Plate in der 85. Spielminute mit gelb-roter Karte vorzeitig zum Duschen geschickt wurde, sahen die über 300 Zuschauer einen Bützower Sieg schon zum Greifen nahe. Aber es sollte nicht sein.

Ein Freistoß aus halblinker Position segelte in der zweiten Minute der Nachspielzeit in den Bützower Strafraum und fand den Kopf von GSC-Stürmer Rico Keil, der zum Last-Minute-Ausgleich einnickte.

Unter dem Strich dürfte das Unentschieden das gerechteste Ergebnis sein: Die zweite Halbzeit ging klar an den Güstrower SC, der jedoch aus dem Spiel heraus bis auf eine Chance keine Gefahr entwickeln konnte. Der TSV stand zwar sicher, brachte sich aber durch teils unnötige Standards und vergebene Konterchancen um den eigenen Lohn.

Als Tabellenführer geht der TSV am Wochenende in die erste Pokalrunde des Landespokalwettbewerbs. Am Sonnabend, 3. September, kämpft er um 14 Uhr beim Neumühler SV (Landesliga West) um den Einzug in die nächste Runde. Der GSC reist am Sonnaben zur Spielvereinigung Cambs-Leezen, ebenfalls Landesliga West. Dort ist um 14 Uhr Anstoß.

 

TSV Bützow: Gordon Krüger, Paul Puskeiler, Hannes Hojenski, Maximiliano Oliveira, Tommy Bladek (91. Marcel Papenhagen), Philipp Schönbrunn (81. Christoph Höpel), Leonardo Carvalho Pires, Felix Engert, Tony Lübke, Anderson Costa Camelo (70. Jonas Koszinski), Felix Moritz

 

3 .   S P I E L T A G    V E R B A N D S L I G A    2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

TSV Bützow 1952  :  1. FC Neubrandenburg   |   1:0 (0:0)   |   26.08.2016   20:00 Uhr

 

Torfolge:

 

1:0 (81.) Philipp Schönbrunn

 

 

Die können es nicht lassen: Die Verbandsliga-Fußballer des TSV Bützow gewannen auch ihr drittes Saisonspiel und stehen mit der vollen Punkteausbeute auf dem zweiten Tabellenplatz. Gegen den 1. FC Neubrandenburg wurde der Aufsteiger aber auf die Geduldsprobe gestellt und entschied das Spiel erst in der 81. Minute mit 1:0 für sich.

 

Das Spiel lebte somit vor den knapp 200 Zuschauern unter Flutlicht auf dem Sportplatz am Wall lange Zeit von der Spannung. Beide Defensivreihen standen relativ solide, sodass sich die Offensivreihen der beiden Mannschaften vergeblich daran aufrieben. Die gastgebenden Bützower waren zwar einen Tick im Vorteil, was den Ballbesitz anging, aber großartig Kapital schlugen sie nicht daraus.

Dass sich die Teams eher neutralisierten, sieht auch Bützows Trainer Helge Marquardt so: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe.“Um seiner Mannschaft neue Impulse zu versetzen, nahm der TSV-Coach in der Halbzeitpause zwei personelle Wechsel vor. Die beiden Neuzugänge Jonas Koszinski und Marcel Papenhagen mussten weichen, dafür kamen Philipp Schönbrunn und Anderson Costa Camelo. „Das hatte nichts mit der Leistung zu tun, ich wollte einfach was verändern“, sagt Marquardt zu den Wechseln.

Dass er damit ein glückliches Händchen bewies, konnte er in der Kabine noch nicht ahnen, zumal sich am Spielgeschehen nicht viel änderte. Immerhin häuften sich nun aber die Torchancen. Vorne hatte der TSV Pech, dass Felix Engert eine für ihn sonst sichere Chance vergab, auf der anderen Seite aber auch Glück, dass der 1. FCN nur den Querbalken traf und Torhüter André Krüger nach einem Freistoß sich stark vor den Ball schmiss.

Als dann alles mehr oder weniger auf ein Unentschieden hindeutete, trat Paul Puskeiler einen Freistoß vor das Neubrandenburger Tor, wo Joker Schönbrunn hochstieg und ins lange Eck einnickte. Diesen Sieg ließen sich die Bützower auch nicht mehr nehmen. „Wir haben das Spiel aber glücklich für uns entschieden“, so die Einschätzung von Helge Marquardt, der mit der Einstellung seiner Mannschaft absolut zufrieden war, aber noch Steigerungspotenzial im spielerischen Bereich erkannte. 

 

TSV Bützow: Andrè Krüger – Tommy Bladek, Hannes Hojenski, Maximiliano de Olveira de Olivereira, Paul Puskeiler, Felix Moritz, Marcel Papenhagen (46. Anderson Costa Camelo), Tony Lübke, Felix Engert, Leonardo Carvalho Pires (85. Robert Grabowski), Jonas Koszinski (46. Philipp Schönbrunn)

 

2 .   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A    2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

FSV Einheit Ueckermünde  :  TSV Bützow 1952   |   0:2 (0:1)   |   20.08.2016   14:00 Uhr

 

Torfolge:

 

0:1 (17.) Sebastian Synwoldt

0:2 (63.) Felix Engert

 

Besonderes Vorkommnis: rote Karte für Ueckermünde wg. Tätlichkeit (86.)

 

 

Die weite Auswärtsfahrt zum FSV Einheit Ueckermünde stand für die Verbandsliga-Fußballer des TSV Bützow unter keinem guten Stern, dennoch feierte der Aufsteiger auch am zweiten Spieltag einen Erfolg und setzte sich mit 2:0 durch. 

Dabei hatten die Warnowstädter im Vorfeld damit zu kämpfen, überhaupt elf Spieler zusammen zu bekommen, weil etliche Kicker verletzt, urlaubsbedingt und arbeitstechnisch ausfielen. So nahmen am Ende mit André Krüger ein gelernter Torwart und mit Vitor Miranda de Oliveira sowie Anderson Costa Camelo zwei angeschlagene Spieler auf der Bank Platz. Außerdem musste Cheftrainer Helge Marquardt (Urlaub) ersetzt werden. Ihn vertrat Jakob Kühn – mit Erfolg.

Dass der TSV personell vielleicht nicht in Bestbesetzung antrat, tat dem Bützower Spiel aber nicht weh. Jeder hatte seine Aufgabe und der personelle Engpass schweißte das Team noch enger zusammen. „Ich hatte das Gefühl, dass alle von Anfang an heiß waren“, gibt Kühn die Stimmung im Team wieder. Mental war der Truppe also nicht vorzuwerfen.

Hauptgrund für den Auswärtssieg war aber die taktische Ordnung. „Wir wollten auf Konter spielen. Das war manchmal schwer, weil vom Gegner auch nicht viel kam. Wir haben aber trotzdem unsere Disziplin gehalten. So hat es dann auch super geklappt“, sagt Jakob Kühn.

Dass die Ueckermünder trotzdem zu zwei Großchancen kamen, lag an den Bützowern selbst, die den Ball jeweils im Aufbau leichtfertig abgaben und bei zwei Alutreffern ganz einfach im Glück waren. Dafür lief es vorne zum Teil besser. Vor allem, als Paul Puskeiler eine Flanke von links vor das Tor brachte und Sebastian Synwoldt in der Mitte einschob (18.). In zwei, drei anderen Situationen machte es der TSV dafür weniger besser.

„Auch nach der Halbzeit haben wir noch drei Riesen“, sagt Kühn. Dann hatten die Bützower ein Phase, in der sie für zehn Minuten das Spiel ein bisschen aus der Hand gaben. „Wir haben aber im richtigen Moment das 2:0 gemacht“, erzählt Jakob Kühn. Felix Engert drang dabei unnachahmlich in den Strafraum ein und vollendete souverän (63.).

Von da an war das Spiel dann eigentlich entschieden. Die Gastgeber fielen nur noch durch eine Tätlichkeit auf, für die Toni Achterberg die Rote Karte sah (86.). Eine Minute zuvor gab André Krüger mit 41 Jahren sein Verbandsliga-Debüt als Feldspieler.

„Am Ende war es ein sehr cooler Ausflug. Für mich war es auch aufregend, weil ich das Spiel mal aus einer anderen Perspektive begleiten durfte“, sagt Jakob Kühn nach seinem ersten Spiel als „Ersatz-Trainer“. 

TSV Bützow: Gordon Krüger – Tommy Bladek, Hannes Hojenski, Maximiliano Oliveira de Olivereira, Paul Puskeiler, Felix Moritz, Marcel papenhagen (70. Anderson Costa Camelo), Sebastian Synwoldt, Felix Engert, Leonardo Carvalho Pires, Jonas Koszinski (85. André Krüger)

 

 

TSV Bützow: Gordon Krüger - Paul Puskeiler, Hannes Hojenski, Maximiliano Oliveira, Tommy Bladek - Felix Moritz - Leonardo Cavalho Pires, Sebastian Synwoldt, Felix Engert, Marcel Papenhagen (72. Anderson Costa Camelo) - Jonas Koszinski (84. André Krüger)

 

1.   S P I E L T A G   V E R B A N D S L I G A    2 0 1 6 | 2 0 1 7

 

TSV Bützow 1952  :  SV 90 Görmin   |   2:1 (1:0)   |   13.08.2016   14:00 Uhr

 

Torfolge:

 

1:0   (17.)   Leonardo Carvalho Pires

2:0   (60.)   Felix Engert

2:1   (66.)

 

Beosnderes Vorkommnis: André Krüger hält einen Foulelfmeter (66.) 

 

Fußball-Verbandsligist TSV Bützow ist der Start in die neue Saison geglückt. Der Liganeuling gewann das Aufsteigerduell gegen den SV 90 Görmin nach einem Arbeitssieg mit 2:1 (1:0). ,,Görmin war der erwartet schwere Gegner, hat sehr körperbetont agiert. Damit hatten wir unsere Probleme“, sagt Bützows Trainer Helge Marquardt.


Dem TSV fehlte über weite Strecken die Leichtigkeit, die Anspannung bei den Spielern war wohl zu groß. „Einige waren ein bisschen nervös, das hat man gemerkt“, sagt Marquardt. Dadurch taten sich die Bützower schwer, wie gewohnt zu kombinieren. Die robuste Gangart der Görminer kam da noch hinzu (5 gelbe Karten). Die TSV-Kicker mussten also ordentlich einstecken, doch darauf waren sie auch vorbereitet. Fußballerisch kam von den Gästen kaum etwas. Da waren die Bützower trotz der offensichtlichen Nervosität deutlich überlegen. Nach einer ersten guten Torchance von Maik Wießmann (Kopfball an die Latte) fiel der Bützower Führungstreffer dann aber doch etwas überraschend, denn ein Tor deutete sich in dieser Phase nicht an. Leonardo Carvalho Pires kam im Görminer Strafraum an den Ball, ließ einen Gegenspieler aussteigen und vollendete überlegt (17.). Ansonsten hatte die Partie wirklich keine Höhepunkte zu bieten. Viele Foulspiele hemmten den Spielfluss. Einen Schönheitspreis hatte dieses Spiel absolut nicht verdient, doch das war für beide Mannschaften auch zweitrangig. Stattdessen stand der Erfolg im Vordergrund. Und dieser nahm auf Bützower Seite immer mehr Konturen an, als Felix Engert zum 2:0 traf (60.). Doch kurz darauf wurde es aus heiterem Himmel wieder spannend. Zwar parierte TSV-Keeper André Krüger einen Foulelfmeter von Philipp Meinzer, doch beim Nachschuss des Schützen war er chancenlos (66.). Dieses knappe Ergebnis hielt vor allem die Görminer am Leben, doch sie waren auch weiterhin so harmlos, dass der TSV sich zwar nie sicher sein konnte, aber dem 3:1 näher war als der Gegner dem Ausgleich. „Man muss sagen, Görmin hat das gut gemacht. Auf unserer Seite war es eine Kopfsache. Wichtig sind die drei Punkte. Alles andere kommt mit den Spielen“, sagt Helge Marquardt.Der Trainer wird den Bützowern am kommenden Sonnabend im Auswärtsspiel beim FSV Einheit Ueckermünde aber fehlen (Urlaub). Athletiktrainer Jakob Kühn vertritt ihn in dieser Partie an der Seitenlinie. 

 

TSV Bützow: André Krüger – Maximiliano Oliveira, Tommy Bladek, Hannes Hojenski, Paul Puskeiler, Felix Moritz (70. Paul Schirmer), Leonardo Carvalho Pires, Tony Lübke, Sebastian Synwoldt, Maik Wießmann (35. Marcel Papenhagen), Felix Engert (89. Jonas Koszinski)